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Im Herzen des Ereignisses

, von Jean-Benoit RICHARD

Mit mehr als zwei Wochen Festlichkeiten und 80 andere Veranstaltungen hat London, alles für sich damit die Europride 2006, ein voller Erfolg wird.
Sein Direktor, Jason Pollock, ehemaliger Fernsehjournalist spricht uns über die Organisation dieser außergewöhnlichen Tage, die unter dem Zeichen der Militanz und des Festes gesetzt wurden.

Welches sind die Schlüsseldaten des unheimlichen Programms, das Sie ausgeheckt haben?

Jason Pollock : Alles beginnt am Samstag, den 18. Juni und endet mit eine große Wohltätigkeitsgalavorstellung zugunsten der Pride London am Sonntag, den 2. Juli in der Royal Albert Hall unter der Schirmherrschaft des
Schauspielers Sir Ian McKellen (star Da Vinci Code und des Herrn der Ringe). Selbstverständlich ist der große Tag am den Samstag den, 1. Juli vorgesehen. Die Parade wird gewaltig sein. Zum ersten Mal werden die
Avenuen von Oxford Street und Regent Street, um seinen Übergang zu erlauben geschlossen. Sie wird von Park Lane starten, um auf den Ufern der Themse zu Ende zu gehen. Nachher wird das Viertel von
Soho geschlossen, um ein gewaltiges Fest an der Stelle zu veranstalten. Am Vorabend, wird eine große Konferenz zum Thema der Bekämpfung der Ungleichheiten und Ungerechtigkeit stattfinden.

Eine sehr wichtige Konferenz für Sie !

JP: Ja ist sie sehr wichtig, und unser Bürgermeister, Ken Livingstone, der uns bei der Organisation dieser Europride half, wird dort das Wort ergreifen. Wir wollen alle gegen die Homophobie, insbesondere in den
osteuropäischen Ländern wie in Russland, Estland oder Polen arbeiten. Diese Länder sind sehr im Rückstand hinsichtlich elementarer Bürgerrechte. Wir müssen alles unternehmen, damit diese besser vorwärts kommen. Natürlich gibt es bei uns noch Diskriminierungen, aber in diesen Ländern ist noch einiges zu unternehmen. In diesen Ländern prügelt die Polizei auf Schwulen oder lässt auf Homosexuellen prügeln, während in London sie einer von unseren Sponsoren ist, sie geben uns sogar finanzielle Hilfe!

Sie sprechen natürlich von der gesamten Polizei, und nicht nur von den schwulen Polizeiassoziationen ?

JP: Ja, es handelt sich um der gesamten Polizei ohne Unterschied. Wir sind sehr stolz mit dieser Unterstützung. Ein anderes Thema worüber wir stolz sind ist die Anwesenheit der Gay Navy, Gay Army und die Gay Air Force. Sie defilieren sogar in Uniform, ist das nicht sagenhaft.
Wirklich, sie sind eher an ihren Platz hier als in Irak!

Kommen wir zurück auf Ihre Arbeit, welche Rolle hatten Sie an der Spitze dieser Organisation?

JP: Ich bin der einzige Lohnbeschäftigte. Alle anderen sind ehrenamtlich tätig. Ich habe 50 Komitees tätig in alle Domänen. Es ist eine enorme Arbeit der Koordination!

Vor allem handelt es sich um das rekrutieren von gute freiwillige Mitarbeitern. Man sollte dann in der Lage sein sie zusammen arbeiten zulassen, und dies ist nicht immer einfach. Glücklicherweise alle sind hervorragend!

Ist London in der Lage dieser schwule Welle entgegen zutreten?

JP: Ja! Die Stadt besitzt eine gewaltige Empfangsinfrastruktur. Wir haben versucht (außer die Flug- und Zugtickets) Plätze in allen Preiskategorien zu haben. London hat sehr viel investiert damit so viele Personen wie möglich und dies in de bestmöglichen Konditionen empfangen werden können.
Und ich wünsche mir, dies nur nebenbei ebenfalls sehr viele französischen Teilnehmer.

Interview von Philippe Escalier - www.sensitif.fr

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